Coves de Sant Josep
Die Coves de Sant Josep liegen bei La Vall d'Uixó in der Provinz Castelló, am Rand der Sierra de Espadán. Es handelt sich um ein aktives Quellhöhlensystem, das in Kalkstein der mittleren Trias angelegt ist: Durch die Hallen fließt ein unterirdischer Fluss, der als der längste schiffbare Untergrundfluss Europas gilt. Im Höhlenbestand der Valencianischen Gemeinschaft ist das System das zweitlängste. Erforscht sind bislang 2.750 Meter. Die Temperatur liegt ganzjährig konstant bei etwa 20 Grad. Die erste dokumentierte Befahrung fand 1902 statt; entscheidend war 1960 der Vorstoß des Tauchers Joaquín Saludes durch die Siphongalerie, die 1961 gesprengt und damit passierbar gemacht wurde. Zwischen 1971 und 1975 kamen weitere Säle und Gänge hinzu. Zu den benannten Abschnitten gehören der Fledermaussaal, der fünf Meter tiefe Diana-See, die sechzig Meter lange Siphongalerie, die Trockengalerie und die Kathedrale mit einem zwölf Meter hohen Gewölbe. Menschen kannten den Ort schon früh: Funde weisen auf eine Nutzung vor rund 17.000 Jahren im Jungpaläolithikum hin, es gibt Felsmalereien aus dem Magdalénien, iberische Siedlungsreste in der Nähe und eine römische Inschrift für einen Caius Cnaius Crasus. Besichtigt wird die Höhle im Boot: Die Führung fährt den Flusslauf hinein, ein Teilstück wird zu Fuß zurückgelegt. Wegen der niedrigen Gewölbeabschnitte ist unterwegs Kopfeinziehen angesagt. Der Eingang liegt in einem Park am Ortsrand von La Vall d'Uixó.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.
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