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Jesuitenkirche Coesfeld
Kirchengebäude in Deutschland
Die Jesuitenkirche St. Ignatius in Coesfeld war ursprünglich eine Katholische Kirche des Jesuitenkollegs und des Gymnasiums Nepomucenum. Sie wurde im 17. Jahrhundert errichtet und diente bis 1773 als Simultankirche. Nach Auflösung des Jesuitenordens wurde sie evangelisch und ist heute die Pfarrkirche Coesfelds. Die Kirche steht im Zentrum der Stadt und war bis 1945 mit einer barocken Fassade und einem Hochaltar ausgestattet, der nach dem Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Die Kirche ist ein Saalbau mit sechs Jochen und einem gotisierenden Gewölbe. Sie war bis 1945 mit einem barocken Hochaltar ausgestattet, der nach Kriegsende verloren ging. Heute ist der Innenraum mit einem schlichten schwarzen Kreuz und einem Hochaltar aus der Minoritenkirche Soest versehen. Die Orgel wurde 1959 neu gebaut und 2018 durch eine Digitalorgel ergänzt. Die Kirche ist Teil der Stadtverwaltung und beherbergt historische Grabstellen. Das Kolleggebäude steht südlich der Kirche und wurde im 17. Jahrhundert errichtet. Es war ursprünglich Teil des Jesuitenkollegs und wurde nach dem Krieg umgebaut. Heute ist ein Teil des Gebäudes der Stadtverwaltung. Die Kirche und das Kolleggebäude sind Teil der historischen Stadtsilhouette und werden von der evangelischen Gemeinde genutzt.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Kirchengebäude, Simultankirche, Jesuitenkirche
- Ort
- Coesfeld
- Erbaut
- 1694
- Architekt
- Anton Hülse
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
V okolí
- Jesuitenniederlassung Coesfeld, später Franziskaner-Observanten0 m
- Coesfeld88 m
- Kloster Marienborn (Coesfeld)193 m
- Pulverturm304 m
- Walkenbrückentor360 m
- Ludgerusburg576 m
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