Tötungsanstalt Grafeneck

📷 Obrázok: Wikimedia Commons

Regierungsbezirk TübingenBezirk Regierungsbezirk Tübingen

Tötungsanstalt Grafeneck

NS-Tötungsanstalt in Baden-Württemberg 1940

Tötungsanstalt Grafeneck war eine von mehreren NS-Tötungsanstalten, die im Rahmen der Aktion T4 eingerichtet wurden. Sie lag im heutigen Landkreis Reutlingen, etwa 25 Kilometer südöstlich von Reutlingen, zwischen Engstingen und Münsingen. Das Schloss Grafeneck, ursprünglich ein Jagdschloss der Herzöge von Württemberg, wurde ab 1929 von der Samariterstiftung als Heim für Behinderte genutzt und 1939 für die Tötungsaktion übernommen. Die Tötungsanstalt war von 1940 bis 1940 in Betrieb, in der Zeit der systematischen Ermordung von 10.654 Menschen mit Behinderung. Die Morde fanden in einer getarnten Gaskammer statt, die in einer Garage untergebracht war. Die Opfer kamen aus 49 Einrichtungen, darunter 17 aus Baden, 12 aus Württemberg und 7 aus Bayern. Die Anstalt wurde im Dezember 1940 geschlossen, nachdem die Geheimhaltung gescheitert und Proteste der Kirche zunahmen. Die Gedenkstätte auf dem Friedhof des ehemaligen Behindertenheims erinnert an die Opfer. Sie umfasst zwei Urnengräber, eine offene Kapelle und ein Gedenk- und Namensbuch mit über 8.000 Namen. Ein Dokumentationszentrum bietet eine Dauerausstellung zur Geschichte der Tötungsanstalt. Die Gedenkstätte wird jährlich von etwa 15.000 bis 20.000 Besuchern besucht.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa

Art
Schloss, Tötungsanstalt, Militärmuseum
Ort
Gomadingen

V okolí

🗺 Vytvoriť trasu z týchto miest → ← Všetky miesta v Regierungsbezirk Tübingen

QR-Code

QR cbfd398
cbfd398