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ATLAS
Teilchenpysikexperiment am LHC
ATLAS ist ein Teilchendetektor am Large Hadron Collider (LHC) am CERN in Genf. Er ist der größte Teilchendetektor, der bislang gebaut wurde, mit einer Länge von 46 Metern und einem Durchmesser von 25 Metern. Der Detektor befindet sich in einer Tiefe von 100 Metern und wird von der ATLAS-Kollaboration betrieben, die aus 262 Instituten aus 45 Ländern besteht. Mit 6242 Forschenden und 2604 Autoren ist es das umfangreichste Physikexperiment der Welt. Die Entdeckung des Higgs-Bosons im Jahr 2012 war ein bedeutender Meilenstein. ATLAS untersucht zudem die Ursprünge der Teilchenmassen, die Vereinheitlichung der Wechselwirkungen, CP-Verletzungen, die Substruktur von Teilchen und dunkle Materie. Die Forschung umfasst auch Prozesse der Quantenchromodynamik und die Suche nach Teilchen mit anormalen Quantenzahlen. Die Ergebnisse werden oft mit denen des LHCb-Experiments verglichen und überprüft. Im ATLAS-Detektor werden vier Hauptsysteme in einer Zwiebelschalenstruktur angeordnet. Das Magnetsystem erzeugt ein Feld zur Ablenkung geladener Teilchen. Der innere Detektor besteht aus drei Subdetektoren, die Spuren von Teilchen erfassen. Das Kalorimetersystem misst Energie und Impuls, während die Myon-Detektoren Myonen separat messen. Der Detektor ist darauf ausgelegt, 1 Milliarde Kollisionen pro Sekunde zu verarbeiten und dabei die physikalischen Eigenschaften der Teilchen zu analysieren.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Experiment, Experiment zur Teilchenphysik
- Ort
- Genf
- Seehöhe
- 450 m
- Website
- https://atlas.cern/
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