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Tagebau Garzweiler
Braunkohle-Tagebau im Rheinischen Revier
Der Tagebau Garzweiler ist ein Braunkohle-Tagebau im nördlichen Rheinischen Braunkohlerevier, zwischen den Städten Bedburg, Grevenbroich, Jüchen, Erkelenz und Mönchengladbach. Er wurde nach dem abgebaggerten Ort Garzweiler benannt und umfasst zwei Abschnitte, Garzweiler I und II. Der Tagebau I deckt ein Gebiet von 66 Quadratkilometern ab, während der II ein Gebiet von 48 Quadratkilometern umfasst. Die Planung und Genehmigung des Tagebaus standen unter politischem Streit, insbesondere zwischen SPD und Grünen, die die Ausweitung des Abbaugebietes kritisierten. Der Tagebau ist mit einer Fläche von 114 Quadratkilometern und einer Kohlereserven von 1,3 Milliarden Tonnen verbunden. Er hat zu umfangreichen Veränderungen im Verkehr und in der Bebauung geführt, darunter die Sperrung und Umbau der Autobahn A 44 und A 61. Die Umsiedlung von sieben Dörfern und 7600 Bewohnern war notwendig, da Teile der Ortschaften abgebaggert wurden. Die Auswirkungen auf die Umwelt sind deutlich, mit Problemen wie Bodenversauerung, Grundwasserabsenkung und Feinstaubbelastung. In der Region entstanden neue Wohnsiedlungen, die die alten Dorfgemeinschaften teilweise ersetzen. Die Umsiedlung führte zu sozialen Herausforderungen, da viele Bewohner nicht vollständig an neuen Standorten integriert werden konnten. Der Rückbau des Tagebaus wird ab 2030 angestrebt, wobei ein künstlicher See mit 23 Quadratkilometern Fläche entstehen soll. Die Umwelt- und Sozialprobleme des Tagebaus bleiben ein zentraler Aspekt der Region.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Tagebau
- Ort
- Rhein-Kreis Neuss
V okolí
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