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Dolní Oldřiš
Dolní Oldřiš ist ein Ortsteil der Gemeinde Bulovka im Norden Tschechiens. Er liegt elf Kilometer nordöstlich von Frýdlant und sieben Kilometer östlich von Zawidów an der polnischen Grenze. Der Ort ist Teil des Okres Liberec und befindet sich in einem Zipfel des Isergebirgsvorlands, der nach Polen reicht. Die umliegenden Gebirge wie der Tisovec und der Bartniki umschlingen den Ort im Osten und Südosten. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Die erste Erwähnung der Kirche des hl. Martin datiert von 1346. Im 19. Jahrhundert wurde die Straße vom Bullendorfer Gut nach Dolní Oldřiš gebaut, und 1919 wurde der tschechische Name eingeführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die deutsche Bevölkerung vertrieben, und der Ort wurde 1946 an Bulovka angegliedert. 1991 lebten nur noch 29 Menschen hier. Der Ort bietet historische Sehenswürdigkeiten wie die Kirche des hl. Martin mit Grablege des Ritters Abraham von Eberhard sowie ein Sühnekreuz am nördlichen Friedhofstor, das seit 1346 nachweisbar ist. Die Umgebung umfasst die umliegenden Berge und die Grenze zu Polen. Der Ort ist bekannt für seine verträgliche Lage und die historischen Spuren, die sich in den Räumen und Wege der Gemeinde widerspiegeln.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.
- Art
- Gemeindeteil in Tschechien, Katastralgemeinde in Tschechien
- Ort
- Bulovka
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