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St. Kolumba
Kirchengebäude in Köln
St. Kolumba ist eine ehemalige Pfarrkirche in Köln, die im 10. Jahrhundert gegründet wurde. Sie war eine der größten Kirchen der Stadt und wurde im späten Mittelalter in einen gotischen Bau umgebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche fast vollständig zerstört, wobei eine Marienstatue erhalten blieb. Die Ruinen wurden ab 1947 zur Marienkapelle „Madonna in den Trümmern“ umgebaut, die 1950 geweiht wurde. Die Kapelle ist heute Teil des Erzbischöflichen Diözesanmuseums und wird von den Franziskaner-Minoriten betreut. Die Kapelle liegt im Stadtteil Altstadt-Nord, zwischen der Kolumbastraße, der Minoritenstraße und der Kolumbahofstraße. Der Eingang befindet sich an der Südseite in der Brückenstraße. Die Kapelle ist umgeben von modernem Museumsbau, doch sie hat einen separaten Zugang. Die Marienkapelle wurde von Gottfried Böhm entworfen und ist ein Beispiel für die Nachkriegsarchitektur. Sie umfasst eine achteckige Grundform und eine quadratische Sakramentskapelle, die 1957 hinzugefügt wurde. In der Marienkapelle gibt es einen Mosaikboden aus Trümmerresten, Holzbänke und einen Altar mit der erhaltenen Marienstatue. Die Sakramentskapelle ist fensterlos und erhält Tageslicht durch Steingitter und eine Rundöffnung in der Decke. Die Kapelle ist mit einem schmiedeeisernen Gitter abgegrenzt, das die Räume verbindet. Die Ostwand der Sakramentskapelle zeigt Reliefs aus Basalt, die den Kreuzweg interpretieren. Die Kapelle ist ein Teil des Diözesanmuseums und dient sowohl als Gotteshaus als auch als Ausstellungsraum.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Kirchengebäude, ehemalige Kirche
- Ort
- Altstadt-Nord
- Architekt
- Gottfried Böhm
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
V okolí
- Köln Fundstätte14 m
- Kolumba19 m
- Kölnisches Stadtmuseum79 m
- Synagoge Glockengasse91 m
- Minoritenkloster Köln131 m
- Minoritenkirche131 m
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