Schloss Heringnohe
Schloss im Landkreis Amberg-Sulzbach in Bayern
Das Schloss Heringnohe liegt im Gemeindeteil Heringnohe der Stadt Vilseck im Landkreis Amberg-Sulzbach. Es ist ein denkmalgeschütztes Baudenkmal und liegt in der Nähe des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr. Das Schloss war ursprünglich ein Hammerwerk, das von der Wasserkraft der Wiesennohe betrieben wurde und den Bamberger Bischöfen gehörte. Es wurde im 15. Jahrhundert errichtet und war bis in die Neuzeit ein bedeutendes Eisenhammerwerk. Das Schloss Heringnohe war über mehrere Jahrhunderte ein zentraler Ort der Eisenproduktion. Die Familie Portner besaß es ab dem 16. Jahrhundert, und das Gut wurde später von verschiedenen Adelsgeschlechtern übernommen. Im 18. Jahrhundert erhielt das Hammerwerk das Recht zum Bierbrauen. Heute ist Joachim Götz der Besitzer und betreibt hier einen Gasthof. Das Schloss ist ein dreigeschossiges Massivbauwerk mit Krüppelwalmdach und einem Gesindehaus aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Im Inneren des Schlosses gibt es mehrere Zimmer mit gelbglasierten Öfen aus der klassizistischen Zeit. An der Südostecke ist eine Katholische Kapelle St. Laurentius angebaut, ein Saalbau aus Stein mit Satteldach aus dem 18. oder 19. Jahrhundert. Die Umgebung um das Schloss umfasst die Wiesennohe und den Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Die historischen Räume und Wege des Schlosses sowie die Ausblicke auf die Umgebung machen den Besuch lohnenswert.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Schloss
- Ort
- Vilseck
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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