Kapuzinerkloster Werne
Kloster des Kapuzinerordens in Werne/Nordrhein-Westfalen
Das Kapuzinerkloster Werne liegt im nordrhein-westfälischen Ort Werne und wurde 1659 von drei Kapuzinerbrüdern gegründet. Die Anlage entstand auf zugeschütteten Gräbern außerhalb der Stadtmauer und umfasst eine Kirche, die 1680 eingeweiht wurde. Das Kloster war bis 1803 Staatseigentum, wurde 1843 säkularisiert und 1887 wieder eröffnet. Es blieb bis ins 20. Jahrhundert bewohnt, wodurch es zum einzigen kontinuierlich besiedelten Kapuzinerkloster in Deutschland wurde. Das Kloster ist heute ein Zentrum der Seelsorge und Bildung. Vier Kapuziner leben dort und betreuen die Gemeinde, führen Gottesdienste und bieten Jugendseelsorge an. Die jährliche Fußwallfahrt zur Muttergotteskapelle in Werl mit über 200 Pilgern ist ein besonderes Ereignis. Die Klosterkirche, ein Saalbau aus dem Barock, beherbergt drei Altäre, darunter den Hochaltar, den der Fürstbischof von Fürstenberg stiftete. Die Bibliothek verwahrt etwa 20.000 Bücher, darunter fast 400 Jahre alte Werke. Die Architektur des Klosters ist von Ambrosius von Oelde, einem bekannten Baumeister der Frühbarockzeit, geprägt. Die Klosteranlage umfasst vier Flügel, einen Hof und das Pesthäuschen, das als Erinnerung an die Pestzeit dient. Der Garten wurde 2014 als Denkmal des Monats ausgezeichnet. Die Klosterkirche ist der heiligen Dreifaltigkeit und den Aposteln gewidmet und beherbergt ein barockes Bild des gekreuzigten Jesus, das 1684 gemalt wurde.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Werne
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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