📷 Obrázok: Wikimedia Commons
Červená
ehemalige Gemeinde in Tschechien
Červená ist ein Ortsteil der Gemeinde Jetětice in der Region Südböhmen. Er liegt elf Kilometer südwestlich von Milevsko und gehört zum Okres Písek. Die Siedlung befindet sich auf einer Hochfläche rechtsseitig der Einmündung des Jetětický potok in den Orlíkstausee. Umgeben ist sie von Hügeln wie den Kopeniny, dem Petrův vrch und der Otava. Die Bahnstrecke Tábor–Písek umschließt den Ort in einer Schleife. Der Ortsteil Červená entstand im 19. Jahrhundert und wuchs mit der Bahnstrecke Tábor–Milevsko–Písek–Ražice, die zwischen 1886 und 1889 gebaut wurde. Der Bahnhof Červená nad Vltavou und die Eisenbahnbrücke über das Moldautal wurden in dieser Zeit errichtet. Die Orlík-Talsperre, gebaut zwischen 1956 und 1963, führte zu Überflutungen und zur Entstehung von Erholungsanlagen. 1991 hatte der Ortsteil 94 Einwohner, 2001 lebten 101 Personen in 64 Wohnhäusern. In Červená und Jetětické Samoty gibt es Sehenswürdigkeiten wie die Kapelle der Jungfrau Maria von Lourdes, ein Wegkreuz und die Eisenbahnbrücke. Diese 253 Meter lange Brücke, errichtet zwischen 1886 und 1889, war die erste Eisenbahnbrücke in Böhmen, die ohne Gerüst in fliegender Montage gebaut wurde. Die Siedlung ist Teil des Katastralbezirkes Jetětice und umfasst die Siedlungen Červená und Jetětické Samoty sowie die Einschichten Habr, Pazderna und Truhlařov.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.
- Art
- Gemeindeteil in Tschechien
- Ort
- Jetětice
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