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Städtische Badeanstalt Neuwied
ehemalige Badeanstalt im Zentrum Neuwieds, Gebäude heute Bürokomplex
Die Städtische Badeanstalt Neuwied war eine Badeanstalt im Zentrum der Stadt, die am 22. Juni 1908 eröffnet wurde. Sie entstand an der Stelle der abgetragenen katholischen Kirche in der oberen Marktstraße. Der Stifter und Bauherr war Julius Remy, der als Ehrenbürger der Stadt gilt. Die Badeanstalt wurde von dem Architekten Wilhelm Knoppe geplant und errichtet. Die Baukosten beliefen sich ursprünglich auf 160.000 Mark, wurden aber auf 271.000 Mark erhöht. Die Badeanstalt war für die Bevölkerung ein modernes Luxusangebot mit einer großen Schwimmhalle, Duschen und Wannenbädern. Sie wurde als eines der schönsten Bäder Deutschlands gefeiert. Schwimmunterricht, Brausebäder und Wannenbäder standen zur Verfügung. Die Badefrauen, die die Gäste vor dem Baden wuschen, bekamen den Spitznamen „die Quartalswäscher“. Der Schwimmverein 09-Neuwieder Schwimmverein (NSV) wurde 1909 gegründet und war für Wettkämpfe und Schauschwimmen bekannt. Die Badeanstalt diente auch als Trainingsort für den Gymnasiasten- und Ruderverein Neuwied. Heute dient das Gebäude als Bürokomplex und steht unter Denkmalschutz. Die Badeanstalt wurde 1985 geschlossen, nachdem das Schwimmbecken undicht war. Die Renovierung wurde aufgrund der hohen Kosten abgebrochen. 1988 wurde sie als Kulturdenkmal ausgewiesen und 1997–1999 saniert. Die Badeanstalt war ein zentraler Ort für Sport, Erholung und gesellschaftliche Aktivitäten in Neuwied.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Gebäude, Schwimmbad
- Ort
- Neuwied
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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