Kašperk

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Kašperk

Burg in Tschechien

Die Burg Kašperk ist eine Burgruine im Böhmerwald, etwa 2,5 Kilometer nördlich von Kašperské Hory. Sie steht auf einem Felsrücken des Berges Ždánov, 886 Meter hoch, und ist die zweithöchste Burg Böhmens nach Vítkův hrádek. Die Anlage wurde um 1360–1365 errichtet und diente als Schutz der Goldminen des „Bergreichensteiner Steigs“. Die Burgmauer ist stabil, da die Anlage nur über einen Burgweg zugänglich ist. Die Burg war eine Königsburg, errichtet von Karl IV. und baumeisterlich von Veit Hedvábný. Sie war mehrfach als Lehen vergeben und hatte bedeutende Lehnsherren wie die Sternberg und Schwamberger. Die Anlage verfiel ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und wurde 1617 unbewohnt. Seit 1617 gehört sie der Stadt Bergreichenstein. In den 1930er Jahren begannen erste Restaurierungen, und bis 2008 wurden umfangreiche Arbeiten durchgeführt, darunter die Stabilisierung der Mauern und das Neubau des Daches des Ostturms. Die Burganlage umfasst zwei Türme im Osten, einen als Bergfried, und einen Palas, der durch zwei Übergänge mit der restlichen Burg verbunden ist. Der Burghof ist 90 Meter lang und endet am nördlichen Tor. Der Zugang erfolgte über eine Zugbrücke und einen Torturm. Westlich des Palas liegt das Burggrafengebäude. Östlich der Burg steht die Ruine von Pustý hrádek, eine Belagerungsanlage, die vermutlich von den Šternberg zwischen 1454 und 1476 errichtet wurde.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.

Art
Burgruine
Erbaut
1356
Baustil
Gotische Architektur
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien

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