Fürstensitz-Keltenstadt Sandberg

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NiederösterreichBezirk Niederösterreich

Fürstensitz-Keltenstadt Sandberg

Fundzone in Sitzendorf an der Schmida (12861)

Die Keltensiedlung Sandberg liegt auf dem Sandberg (340 m) in den Gemeinden Sitzendorf an der Schmida und Zellerndorf in Niederösterreich. Sie ist die größte und älteste keltische Siedlung sowie die mit den meisten Heiligtümern versehene Siedlung Österreichs. Die Siedlung war städtisch geprägt, aber nicht als Oppidum mit Murus Gallicus bekannt. Sie wird allgemein der Früh-Latènezeit (4. Jahrhundert v. Chr.) zugeordnet und endete vermutlich im 1. Jahrhundert v. Chr. Die Siedlung war mit Grabensystemen, Palisaden oder Pfostenschlitzmauern befestigt. Sie umfasste mindestens 38 Hektar, wobei die Grenzen nur im Süden und Westen erforscht sind. In der Siedlung wurden drei Kultbezirke mit Heiligtümern entdeckt, darunter das Große Heiligtum I, in dem 2003 fünf Gusstiegel gefunden wurden. Die Siedlung war zudem eine Münzprägestätte mit über 1500 Münzen, darunter drei Typen (Roseldorf I–III), die in Silber geprägt waren. Die Siedlung ist bekannt für ihre Münzen, die bis ins 3. Jahrhundert v. Chr. zurückreichen. Die Münzen zeigen Reiter und Pferde, sowie Hirsche mit speziellen Zeichen. Sie wurden in der Regel aus Silber oder Elektron hergestellt. Zudem wurden Fälschungen der Münzen gefunden, die oft mit Kupfer- oder Bronzekernen versehen waren. Die Siedlung war ein Handelsplatz, an dem Münzen aus verschiedenen keltischen Regionen gefunden wurden.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa

Art
Archäologische Stätte, Fundort
Ort
Zellerndorf
Adresse
Bodenfeld
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich

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