Rothe Erde

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Rothe Erde

Stadtteil von Aachen

Rothe Erde ist ein Stadtteil von Aachen, der seit 1906 besteht und im statistischen Bezirk Aachen-Mitte liegt. Er grenzt an die Stadtteile Forst und Eilendorf. Der Stadtteil wurde in den 1990er Jahren städtebaulich und kulturell modernisiert. Historisch war Rothe Erde ein bedeutender Stahlstandort, der ab 1845 mit der Gründung des Stahlwerks OHG Piedboeuf & Co entstand. 1892 wurde das Unternehmen zur führenden Stahlproduzentin in Deutschland, mit einer jährlichen Rohstahlerzeugung von über einer Million Tonnen bis 1890. Rothe Erde war ein Zentrum der Schwerindustrie, das bis 1926 stillgelegt wurde. Nach der Schließung des Hüttenwerks entstand der Industriepark Rothe Erde, auf dem heute verschiedene Unternehmen und ein Technopark ansässig sind. Die ehemalige Hüttenstraße wird heute als Gewerbegebiet genutzt, und das ehemalige Direktionsgebäude des Reifenherstellers Englebert wird von der Actimonda BKK genutzt. Der Industriepark beherbergt auch ein Produktionswerk des Elektrofahrzeugherstellers e.GO Mobile. Der Stadtteil hat eine katholische Pfarre, die 1901 gegründet wurde und bis heute besteht. Die Kirche St. Barbara wurde 1901 eingeweiht und wurde mehrfach restauriert. Der Bezirk Rothe Erde hat 2.634 Einwohner, davon 31 % Ausländer. Der Bahnhof Aachen-Rothe Erde ist der nächstgelegene Bahnhof, und die Autobahnanschlussstellen liegen an der A44 und A544.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa

Art
Ortsteil, Siedlungsteil
Ort
Aachen
Seehöhe
187 m

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