📷 Obrázok: Wikimedia Commons
St. Antönien Ascharina
Streusiedlung im Schweizer Kanton Graubünden
Ascharina ist eine Streusiedlung in der Gemeinde Luzein im Kanton Graubünden, im Prättigau/Davos. Sie liegt im unteren St. Antöniental, einem Seitental des Prättigaus, und umfasst einen vier Kilometer langen Abschnitt der linken Talseite. Die Gemeinde besteht aus zahlreichen Einzelgehöften ohne Dorfkern und grenzt an St. Antönien, Luzein, Küblis und Saas. Das Gemeindegebiet umfasst 962 Hektar, davon 192 Hektar Wald und 574 Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche. Die Gemeinde war bis 1851 eigenständig und fusionierte 2007 mit Castels zur Gemeinde St. Antönien. Die Verbindung zur Region wurde durch die 1895–1899 gebaute Kommunalstrasse von Küblis verbessert, was den Tourismus förderte. Im Zweiten Weltkrieg diente St. Antönien als Sperrstelle, um eine Umgehung der Festung Sargans zu verhindern. Die Gemeinde war bis 2006 eigenständig, wurde aber 2007 in die neu gebildete Gemeinde St. Antönien eingegliedert. In der Region gibt es mehrere Alpen und Weiden, die bis in die 1680er Jahre genutzt wurden. Die Aschariner Alp war bis 1951 einzige Alp der Gemeinde. Die historische Töpferei von Peter Lötscher, die bis 1898 betrieben wurde, war eine bedeutende Hafnerei, die Haushaltskeramik und Kachelöfen produzierte. Die Gemeinde hat heute 112 Einwohner, wobei fast alle Schweizer Staatsbürger sind.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- aufgehobene politische Gemeinde der Schweiz, Streusiedlung
- Ort
- Kanton Graubünden
- Seehöhe
- 1420 m
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