Südfrankreich

Téléphérique de la Bastille

Die Grenobler Seilbahn zur Bastille verbindet die Innenstadt von Grenoble beim Jardin de ville mit dem Bastille-Hügel über der Isère. Sie überwindet 266 Höhenmeter zwischen der Talstation auf 208 und der Bergstation auf 472 Metern, die Seillänge beträgt rund 700 Meter. Wegen der kugelförmigen Kabinen ist die Anlage als „bulles de Grenoble“ bekannt. Eröffnet wurde die Bahn am 29. September 1934; sie zählt damit zu den ersten Seilbahnen, die in einer grossen Stadt entstanden. Angestossen hatte das Vorhaben Bürgermeister Paul Mistral, der 1932 starb, in Betrieb nahm sie sein Nachfolger Léon Martin. Die Pläne der beiden Stationen stammen vom Architekten Jean Benoit, ausgeführt wurde der Bau von einem französisch-deutschen Konsortium um Bleichert und Neyret-Beylier. Der Zuspruch stellte sich sofort ein: 1935 wurden 189 568 Fahrgäste gezählt, 1949 mit 397 270 der bis dahin höchste Wert. 1976 ersetzte ein Neubau des Architekturbüros Groupe 6 die alte Talstation, die runden Kabinen lieferte das Unternehmen Poma. In der Bergstation hängen zwei Gegengewichte von je 46 Tonnen an den Tragseilen und eines von 24 Tonnen am Zugseil. Oben liegt das Fort de la Bastille, ein Jahrhundert zuvor unter General Haxo befestigt; von seinem Felsvorsprung reicht der Blick über 300 Grad. Seit September 2005 ist die Bahn vollständig barrierefrei, im Fort erschliesst ein Aufzug das Gelände.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.

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