Reithaus

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Reithaus

ehemalige Reithalle und Theater in Leipzig

Das Reithaus in Leipzig war ein barockes Gebäude, das zwischen dem Ranstädter Tor und dem Alten Theater stand. Es lag im Raum zwischen der inneren und äußeren Stadtmauer, heute an der Einmündung des Fußweges am Brühl auf den Richard-Wagner-Platz. Das eingeschossige, 59 Ellen lange Gebäude hatte neun Fensterachsen, torartige Zugänge mit Stadtwappen und eine Wohnung für den Universitätsstallmeister. Die Stallungen waren ein eigenes Gebäude, und bei gutem Wetter konnte auch hinter dem Haus geritten werden. Das Reithaus wurde 1717/1718 errichtet, nach Bauplänen von Johann Christoph von Naumann. Es diente hauptsächlich der Reitausbildung der Studenten durch den Reit- und Stallmeister der Universität. Obwohl Goethe mit dem Reithaus in Verbindung gebracht wird, bestätigte er selbst, dass er in Leipzig nicht viel Reiten tat. Das Gebäude wurde bis 1868 genutzt, bis es durch den Ausbau der Richard-Wagner-Straße abgerissen wurde. Zwischen 1744 und 1766 wurde es mehrfach baulich angepasst, darunter für Opernaufführungen. Im Reithaus gab es eine Reitbahn im Erdgeschoss, Stallungen und eine Wohnung für den Universitätsstallmeister. Die Räume waren für die Ausbildung der Studenten konzipiert, und das Gebäude war Teil der Kultur- und Bildungslandschaft Leipzigs. Die Umgebung umfasste das Alte Theater, den Richard-Wagner-Platz und die Theatergasse. Das Reithaus war ein zentraler Ort für Reitausbildung und kulturelle Veranstaltungen bis zu seinem Abbruch 1868.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa

Art
Theatergebäude, Pferdesportanlage, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
Ort
Leipzig

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