St. Dreifaltigkeit

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St. Dreifaltigkeit

Kirchengebäude in Herne

Die römisch-katholische Kirche St. Dreifaltigkeit in Herne-Holthausen steht an der Börsinghauser Straße 62. Sie ist Teil der St.-Dionysius-Gemeinde im Dekanat Emschertal und wurde als Gemeindekirche errichtet, um den Bevölkerungszuwachs durch den Kohlebergbau im 19. Jahrhundert zu bedienen. Die erste Messe wurde 1908 in einer Notkirche gefeiert, und die heutige Kirche wurde 1931–1932 gebaut. Sie wurde 1933 konsekriert und seit 2009 unter Denkmalschutz gestellt. Die Kirche wurde von Karl Wibbe geplant und ist mit einer Stahl-Fachwerk-Konstruktion ausgestattet, die bei Verformungen angepasst werden kann. Die Fassade besteht aus Klinkern und Sandstein, mit Rundbögen und Elementen des Backsteinexpressionismus. Das Dach ist mit Kupferblech bedeckt. Die Kirche war für 300 Erwachsene und 140 Kinder gedacht. Der Westturm hat die Form eines Westwerks mit zwei Pyramiden-Hauben. An der südlichen Langhausseite steht ein Ehrenmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege. Im Inneren der Kirche befinden sich Glasfenster von Nikolaus Bette aus den Jahren 1967 und 1975. Der Altar wurde 2010 in den Kirchenraum verlegt, wo eine Altarinsel entstand. Das Geläut besteht aus drei Glocken der Glockengießerei Junker, gestimmt auf e', g' und a'. Die große Glocke wurde 1954 gegossen, die beiden kleineren bereits 1950. Die Kirche ist ein Teil der Route der Industriekultur und hat eine reiche geistliche Geschichte mit verschiedenen Pfarrern und Geistlichen aus der Gemeinde.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa

Art
Kirchengebäude
Ort
Herne
Adresse
Börsinghauser Straße 62
Erbaut
1933
Baustil
Expressionistische Architektur
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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