Pamätihodnosti · Ortigosa de Cameros

Ortigosa de Cameros

Gemeinde in Spanien

Ortigosa de Cameros
Luis Javier Modino Martinez CC BY 2.0

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Ortigosa de Cameros liegt an einem westlichen Zufluss des Río Iregua, etwa 48 km südwestlich der Provinzhauptstadt Logroño. Der Ort befindet sich in einer Höhe von ca. 1070 m und gehört zur bevölkerungsarmen Region der Serranía Celtibérica. Die Gemeinde ist umgeben von Berglandschaften und liegt im Norden Spaniens, in der Autonomen Gemeinschaft La Rioja. Soria, die Hauptstadt der angrenzenden Provinz, ist etwa 64 km südöstlich entfernt.

Die Geschichte von Ortigosa de Cameros reicht bis in das Mittelalter zurück, als die Region zwischen den Königreichen Kastilien und Navarra umstritten war. Im 13. und 14. Jahrhundert gehörte das Gebiet zum Besitz des Hauses Lara. Die Gemeinde war lange landwirtschaftlich orientiert, wobei die Viehwirtschaft im Vordergrund stand. Heute ist der Ort vor allem im Sommerhalbjahr für Ferienwohnungen bekannt.

Der Ort ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie die Iglesia de San Martín und die Iglesia de San Miguel, die beide aus dem 16. Jahrhundert stammen. Die Casa Grande ist ein Renaissance-Bau, der einst von einem Großgrundbesitzer genutzt wurde. Die gepflasterten Gassen und die alten Häuser tragen zum charakteristischen Erscheinungsbild des Bergorts bei. Zudem gibt es mehrere Tropfsteinhöhlen und einen Menhir, der die Grenze zwischen Kastilien und der Rioja markierte.

Zdroje (2)
Ort
La Rioja
Seehöhe
1069 m

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