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Zahořany
Zahořany sind eine kleine Dorf, Teil der Gemeinde Kovářov im Okres Písek im Jihočeském Kraje. Sie liegen fünf Kilometer nördlich von Kovářov und fünfzehn Kilometer nördlich von Milevska. Das Dorf war ursprünglich ein mittelalterliches Städtchen auf der Südseite des Koňského vrchu und wurde erstmals 1323 in einer Urkunde von Jan von Luxemburg erwähnt. Es gehörte zur Herrschaft Zvíkov und wurde 1575 von Kryštof von Švamberk gekauft. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war das Städtchen fast vollständig zerstört. Die Dorfgeschichte ist geprägt von Katastrophen wie der Großen Hungersnot und der Pest im 18. Jahrhundert, die zu einem Rückgang führten. Bis 1930 wurden 60 Häuser und 294 Einwohner registriert. Heute ist Zahořany ein Teil der Gemeinde Kovářov. Die Dorfmitte ist durch eine Kapelle aus dem Jahr 1837 und eine Holzbrücke aus dem Jahr 1891 geprägt. In Zahořany gibt es mehrere historische Bauten, darunter die „Boží muka“ (Gottesmühle) aus dem Jahr 1840, die als Dank für das Ende der Pest und als Gedenkstätte für die Toten des Dreißigjährigen Krieges errichtet wurde. Sie misst fünf Meter Höhe und zwei Meter Durchmesser. Daneben steht ein Steinreiter aus dem Jahr 1901 und eine Holzbrücke aus dem Jahr 1889. Die Dorfmitte ist von alten Bauernhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert umgeben.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.
- Art
- Gemeindeteil in Tschechien
- Ort
- Kovářov
- Seehöhe
- 500 m
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