Franziskanerinnenkloster Leutkirch im Allgäu

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Franziskanerinnenkloster Leutkirch im Allgäu

Kloster in Deutschland

Das Franziskanerinnenkloster Leutkirch im Allgäu liegt in der Stadt Leutkirch und wurde vermutlich im 14. Jahrhundert gegründet. Es stand bis 1804 unter dem Einfluss der Reichsstadt Leutkirch und war eng mit dem Memminger Franziskanerinnenkloster verbunden. Die Gemeinschaft wurde 1486 durch den Konstanzer Bischof Otto IV. von Sonnenberg wiederbelebt und erhielt 1494 die päpstliche Bestätigung als Terziarinnen. Das Kloster war bis zur Säkularisation 1804 ein zentraler Ort für die Nonnen, die in Klausur lebten. Es wurde mehrfach erweitert, etwa 1503 und 1617–1618, um dem wachsenden Bedarf an Wohnraum und Andachtsräumen zu entsprechen. Während der Reformation blieb das Kloster bestehen, obwohl die Kirche St. Martin evangelisch wurde. Die Nonnen konnten den Gottesdienst besuchen, blieben aber in ihrer Klausur. Heute dient das ehemalige Kloster als Wohnhaus mit seniorengerechten Wohnungen. Es bleibt ein Teil der Stadtgeschichte und steht in der Nähe der Martinskirche. Die Räume sind mit historischen Elementen versehen, und die Umgebung bietet Ausblicke auf das Allgäu. Die Verbindung zum ehemaligen Andachtsraum über der Sakristei ist noch spürbar.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Leutkirch im Allgäu
Adresse
Marienplatz 1, 88299 Leutkirch im Allgäu
Erbaut
1300
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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