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Mahnmal für die schwulen und lesbischen Opfer des Nationalsozialismus in Köln
Mahnmal in Köln
Das Mahnmal für die schwulen und lesbischen Opfer des Nationalsozialismus in Köln steht am Rheinufer an der Hohenzollernbrücke. Es wurde 1995 eingeweiht und ist die zweite nicht als Gedenktafel gestaltete Erinnerungsstätte in Deutschland, die sich mit der Verfolgung von Homosexuellen im NS-Staat beschäftigt. Der Standort war bereits im Nationalsozialismus ein Treffpunkt für schwule Männer und hat eine historische Bedeutung für die Gemeinschaft. Das Mahnmal erinnert an die Verfolgung von Homosexuellen während des Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit. Die Aufschrift „Totgeschlagen – Totgeschwiegen“ bezieht sich auf die Opfer, die nicht öffentlich anerkannt wurden. Die Gestaltung wurde von dem Bildhauer Achim Zinkann realisiert, der ein rosa und graues Granit-Mahnmal schuf. Es hat eine Höhe von 120 cm und eine Kantenlänge von 69 cm. An dem Mahnmal können Besucher die Geschichte der Verfolgung von Homosexuellen im NS-Staat und in der Bundesrepublik nachvollziehen. Es ist ein Ausgangspunkt für Stadtführungen zu schwulen und lesbischen Themen. Jährlich werden am 27. Januar Kränze und Blumen niedergelegt, und der Kölner schwule Männerchor „Zauberflöten“ betreut das Mahnmal ehrenamtlich.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Mahnmal, Historischer LGBT-Ort, LGBT-Denkmal oder Mahnmal
- Ort
- Köln
- Erbaut
- 1995
V okolí
- Mahnmal zum Völkermord an den Armeniern26 m
- Frankenturm56 m
- Trankgassentor133 m
- Senftöpfchen188 m
- Museum Ludwig165 m
- Gross St. Martin273 m
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