Gustav-Jakob-Höhle
Längste Durchgangshöhle der Schwäbischen Alb
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Die Gustav-Jakob-Höhle, auch Hofen-Höhle genannt, ist die längste Durchgangshöhle der Schwäbischen Alb mit einer Länge von 427 Metern. Sie liegt im oberen Lenninger Tal zwischen Grabenstetten und Lenningen-Schlattstall. Die Höhle verläuft von Norden nach Süden unter der Ruine Hofen und folgt den Schichtfugen im Kalkgestein des Weißen Jura. Sie wurde 1936 von Gustav Fetzer und Jakob Kazmeier entdeckt und nach ihnen benannt. Die Höhle ist aufgrund ihrer Länge und ihrer Formenvielfalt ein bedeutendes Naturdenkmal. Sie enthält einen großen Stalagmit, Sinterbecken und makkaroniförmige Stalaktiten. In der Mitte der Höhle gibt es einen Abzweig zu einem zehn Meter tiefen Schacht, der aufgrund der CO2-Konzentration gefährlich sein kann. Die Höhle ist außerdem ein Überwinterungsbiotop für Fledermäuse und geschützt als Geotop im UNESCO Geopark Schwäbische Alb. Besucher können die Höhle entlang ihrer horizontalen Verläufe erkunden. Die Höhle ist in ihrer Struktur leicht befahrbar, obwohl sie an manchen Stellen eng wird. Umgebungsmäßig liegen weitere Höhlen wie die Kleine Hofener Höhle oder der Talhofabri in der Nähe. Die Höhle bietet somit einen Einblick in die geologische Vielfalt der Region und ist Teil eines geschützten Naturraums.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Höhle
- Ort
- Baden-Württemberg
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