Pamätihodnosti · Michelsneukirchen

Michelsneukirchen

Gemeinde in Deutschland

Michelsneukirchen

Obrázok: Konrad Lackerbeck · Public domain · Wikimedia Commons

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Michelsneukirchen liegt im Falkensteiner Vorwald, 6 Kilometer nordöstlich von Falkenstein. Die Gemeinde grenzt an Falkenstein, Roding, Schorndorf, Traitsching und Wiesenfelden in Niederbayern. Sie besteht aus 53 Gemeindeteilen, wobei nur die Gemarkung Michelsneukirchen existiert. Die Region ist geprägt von Wald und flacher Landschaft, mit mehreren Wander- und Radwegen sowie landwirtschaftlichen Betrieben.

Die erste Nennung des Ortes stammt aus dem Jahr 1231, als er als Chamb Niuwenkirchen erwähnt wurde. Im Mittelalter war Michelsneukirchen ein Grenzort zwischen Bayern und der Pfalz. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort 1621 von bayerischen Truppen erobert, und 1633 wurden Pfarrdorf und Umgebung von schwedischen Truppen zerstört. Die Barockkirche wurde 1711 eingeweiht, und die Gemeinde war Teil der Herrschaft Falkenstein, die bis 1829 von den Grafen Toerring regiert wurde.

Michelsneukirchen ist bekannt für drei Kirchenbauwerke: die Pfarrkirche St. Michael, die Filialkirche St. Ägidius in Dörfling und die Wallfahrtskirche St. Quirinus. Der Quermarkt bei der Kirche St. Quirin ist ein traditioneller Warenmarkt, der seit dem Mittelalter besteht. Die Gemeinde verfügt über ein breites Angebot an Vereinen, Freizeitmöglichkeiten und kulturellen Veranstaltungen wie Faschingshochzeit oder Kirchweihfest. Die Infrastruktur umfasst ein Schulzentrum, einen Kindertageseinrichtung sowie eine Kläranlage.

Zdroje (2)
Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Cham
Seehöhe
569 m

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