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Dunaföldvár
Stadt in Südungarn
Dunaföldvár ist eine Stadt im Kreis Paks im Nordosten des Komitates Tolna. Sie liegt am westlichen Ufer der Donau und war bereits 1199 als Monasterium de Felduar erwähnt. König Béla II. gründete hier 1131 ein Kloster, das später von den Türken genutzt und als Jur Hisszarit bezeichnet wurde. Die Stadt entwickelte sich zu einem Marktort, wodurch sie 1703 das Marktrecht erhielt. Im 18. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung durch Zünfte, die 1872 aufgelöst wurden. Die Stadt war ein wichtiger Handelsplatz für Donauschifffahrt, insbesondere für Salz aus Siebenbürgen und Holz aus Oberungarn. 1830 erreichte das erste Dampfschiff Földvár, und der Hafen wurde ein zentraler Umschlagplatz. 1858 brannte die Stadt aus, wobei 715 Menschen starben. 1896 wurde der erste Zug in den Bahnhof geführt, während die Eisenbahnlinie 2009 stillgelegt und 2015 durch einen Fahrradweg ersetzt wurde. Die Stadt besitzt den Türkenturm, die Burg mit Museum sowie Kirchen und Kapellen verschiedener Glaubensgemeinschaften. Sie ist Partnerstadt von Weikersheim und Ossona. Die Donaubrücke nach József Beszédes wurde 1928–1930 gebaut und diente bis 2001 dem Eisenbahnverkehr. Die Autobahn M6 und die Landesstraße 6 verlaufen durch den Ort.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.
- Art
- Stadt in Ungarn
- Ort
- Kreis Paks
- Website
- http://www.dunafoldvar.hu/
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