Výcvikový priestor Waffen-SS na Benešovsku
Lager im Reichsprotektorat bei Beneschau
Der SS-Truppenübungsplatz Böhmen lag im Reichsprotektorat Böhmen und Mähren, zwischen den Flüssen Moldau und Sasau. Er war im Norden von der Straße von Benešov begrenzt und reichte bis zum Tal der Moldau. Im Osten verlief die Bahnstrecke Tábor–Votice als Grenze, im Süden bis zur Straße von Líchovy. Der Platz wurde 1941 errichtet und 1943 umbenannt. Sein Sitz war ab 1943 das Schloss Konopiště. Der Übungsplatz war Teil der Waffen-SS und wurde durch die Zwangsaussiedlung von 17.647 Menschen geschaffen. Bis 1943 wurden 30.986 Menschen vertrieben, wobei 5682 Häuser und 8619 Familien betroffen waren. 1942 begann die erste Etappe der Räumung, die bis 1943 abgeschlossen wurde. Nach dem Krieg kehrten die Bewohner in ihre Heimatorte zurück. 1996 wurde in Lešany ein Militärtechnisches Museum eröffnet. Der Übungsplatz umfasste verschiedene Schulen und Lager, darunter die SS-Artillerie-Schule II Beneschau und die SS-Pionier-Technische Lehranstalt. Auf dem Gelände wurden auch Arbeits- und Konzentrationslager eingerichtet, die ursprünglich Gefangene aufnahmen, später aber auch andere Gruppen. Einige Lager wurden zu Außenstellen des KZ Flossenbürg ausgebaut. In Hradischko wurden im Krieg zahlreiche Gefangene erschossen.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.
- Art
- Truppenübungsplatz
- Ort
- Okres Praha-západ
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