Bácsborsód

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Bácsborsód

Gemeinde in Ungarn

Bácsborsód ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Bácsalmás im Komitat Bács-Kiskun. Sie liegt an dem Fluss Bácsbokodi–Kígyós-csatorna, 14 Kilometer südwestlich der Kreisstadt Bácsalmás und etwa fünf Kilometer nördlich der Grenze zur Serbien. Nachbargemeinden sind Bácsbokod, Madaras, Katymár, Gara und Vaskút. Jenseits der Grenze befindet sich der serbische Ort Риђица. Die Gemeinde war in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts unbewohnt und begann 1781 mit der Wiederbesiedlung. 1913 zählte die damalige Großgemeinde 2717 Einwohner und 447 Häuser auf einer Fläche von 25.622 Katastraljochen. Sie gehörte zum Bezirk Baja im Komitat Bács-Bodrog. Nach dem Ersten Weltkrieg war sie kurzzeitig Teil des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen. In Bácsborsód gibt es mehrere sehenswerte Orte. Zu den wichtigsten gehören das Geburtshaus von László Moholy-Nagy, das Landhaus Latinovits, das László-Moholy-Nagy-Denkmal sowie die Latinovits-Grabkapelle. Zudem steht die römisch-katholische Kirche Szent Kereszt feltalálása, erbaut 1781, sowie ein Weltkriegsdenkmal. Die Gemeinde ist über Landstraßen und den Bahnhof Bácsbokod-Bácsborsód an das Eisenbahnnetz angeschlossen.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.

Art
Gemeinde in Ungarn
Ort
Kreis Bácsalmás

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