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Wartstein
Abgegangene mittelalterliche Burg im Landkreis Roth in Bayern
Der Wartstein ist ein Burgstall im mittelfränkischen Landkreis Roth in Bayern. Er liegt in einem Waldgebiet etwa 1 km westlich von Eichelburg auf dem Teufelsknock, rund 400 Meter über Normalnull. Die Ruine ist vermutlich eine vorübergehende Befestigung aus Kriegszeiten, die die Straße von Roth nach Allersberg und den Weg von Schwand nach Hilpoltstein kontrollierte. Die Burg wird seit 1284 mit den Grafen von Wartstein in Verbindung gebracht, doch konkrete Urkundenbelege fehlen. Sie wurde vermutlich zwischen 1460 und 1463 im Krieg zwischen Ludwig dem Reichen und Albrecht Achilles niedergebrannt. Im Dreißigjährigen Krieg 1632 zerstörten Tillys Truppen die Burg vollständig und töteten alle Bewohner. Später wurden aus den Trümmern Bauernhäuser errichtet, doch um 1873 standen noch drei bis vier Meter hohe Mauern. Heute sind nur noch Teile der Grundmauern der Höhenburg zu erkennen, die auf gewachsenem Fels ruhen. An der Nordkante ist ein unterirdischer Hohlraum mit großer Hall zu hören. Um den Platz ranken sich Sagen, darunter die von einem Teufel, der einem Wirt begegnete, und die von einer Burgfräulein, die nach der Zerstörung der Burg in einer Burgruine weiterlebt.
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- Art
- Archäologische Stätte, Burgstall
- Ort
- Roth
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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