📷 Obrázok: Wikimedia Commons
Mikulčice-Valy
archäologische Stätte in Tschechien
Die Burg Morava war eine slawische Anlage bei Mikulčice-Valy in Südmähren. Sie war die größte ihrer Art in Tschechien und wahrscheinlich im gesamten slawischen Siedlungsgebiet des 9. Jahrhunderts. Die Anlage lag am Ufer des Flusses March, der die Grenze zwischen Tschechien und der Slowakei bildet. Sie umfasste ein Areal von etwa 50 Hektar und war bis 871 Mittelpunkt des Mährerreiches. Die Burg war ein zentraler Ort mit einer Fläche von 30 bis 50 Hektar, die sich über mehrere Inseln des Flusses erstreckte. Sie war durch Erde-Holz-Wälle und Flussbette geschützt. Auf dem Gelände standen ein steinerner Palast und eine dreischiffige Basilika. Die Vorburg war Sitz von Soldaten, Dienern und Handwerkern, wo Märkte stattfanden. Um die Burg lagen weitere Siedlungen mit Kirchen, Gräbern und Brücken. Die Anlage umfasste mehrere Siedlungen mit Kirchen, Gräbern und Bauten. Dazu zählen Štěpnice I, Kostelisko, Těšický les, Štepnice II, Žabnik, Panské, Trapikov und Kopčany. Die letzte erhaltene Kirche des Mährerreiches befindet sich in Kopčany. Die Burg war ein Zentrum der Missionstätigkeit des Slawenapostels Methodius und ein früher Mittelpunkt des Mährerreiches. Heute ist das Gelände ein archäologisches Freilichtmuseum.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.
- Art
- Wallburg
- Erbaut
- 900
- Denkmalstatus
- Nationales Kulturdenkmal
V okolí
- palác slovanského hradiště u Mikulčic187 m
- Lávka Veľkej Moravy862 m
- Kostol sv. Margity Antiochijskej1.8 km
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- Mikulčice3.0 km
- Lužice4.3 km
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