Český Rudolec

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Jihočeský kraj

Český Rudolec

Gemeinde in Tschechien

Český Rudolec liegt im Okres Jindřichův Hradec, südlich von Tschechien, knapp östlich der historischen Grenze zwischen Böhmen und Mähren. Das Dorf ist neun Kilometer westlich von Dačice und gehört zum Naturpark Česká Kanada. Es ist als Längsangerdorf angelegt und liegt rechtsseitig im Tal des Bolíkovský potok. Die Gemeinde grenzt an mehrere Nachbargemeinden im Norden, Osten und Südwesten. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1343, und der Ort wurde von Bergleuten gegründet, die am Silberberg nach Erzen gruben. 1673 erwarb Margarethe Gräfin von Trautensohn-Falkenstein den Besitz, und das Schloss wurde im Renaissancestil umgebaut. Im 19. Jahrhundert wurde das Schloss im Tudorstil wieder aufgebaut und bekam den Beinamen „Klein Hluboká“. 2009 begann eine Revitalisierung des Schlosses mit Unterstützung eines EU-Projekts. Vor Ort kann man das Schloss Český Rudolec besichtigen, das seit 2009 sukzessive wiederaufgebaut wird. Die Kirche zum Hl. Johannes der Täufer aus dem 15. Jahrhundert und die Kapelle zum Hl. Kreuz auf dem Friedhof aus dem Jahr 1761 sind weitere Sehenswürdigkeiten. Auf dem Markt steht eine Statue des Hl. Johannes von Nepomuk. Zudem gibt es die Wassermühle Peníkov, ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges und das Kaiser-Franz-Joseph-Denkmal. Die Sage vom Teufelsstein erzählt von einem Stein, der als Symbol für den Ort gilt.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Jindřichův Hradec
Seehöhe
511 m

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