Prinz-Max-Palais

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Prinz-Max-Palais

Kulturzentrum in einer Villa in Karlsruhe

Das Prinz-Max-Palais in Karlsruhe wurde zwischen 1881 und 1884 im Stil der Neorenaissance errichtet und war ursprünglich das Palais Schmieder. Es stand als Residenz des Unternehmers August Schmieder, der es als Altersruheort nutzte. Nach seinem Tod erwarb Prinz Max von Baden das Gebäude und zog 1900 ein. Das Palais wurde später von der Industrie- und Handelskammer genutzt und im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt. Nach dem Wiederaufbau diente es bis 1969 als Sitz des Bundesverfassungsgerichts. Das Palais war bis 1975 Sitz der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und wurde ab 1981 zum städtischen Kulturzentrum umfunktioniert. Es beherbergt heute das Stadtmuseum Karlsruhe, die Jugendbibliothek, das Museum für Literatur am Oberrhein und die Literarische Gesellschaft Karlsruhe. Die Kunstmuseum Karlsruhe nutzte es bis 1997 für Ausstellungen, ehe es größere Räume im Zentrum für Kunst und Medien erhielt. An der südöstlichen Ecke des Gartens steht seit 2014 die Greif-Bronze des Leibgrenadierdenkmals. Das Gebäude ist ein Teil der Kulturdenkmale der Stadt Karlsruhe und wird in verschiedenen Datenbanken und Lexika dokumentiert. Es ist ein bedeutendes kulturelles Zentrum mit vielfältigen Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen. Die Umgebung umfasst den Stadtpark und den Stadtwald, die zu Fuß erreichbar sind. Die Architektur und die historische Bedeutung des Palais machen es zu einem attraktiven Ort für Besucher.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa

Art
Villa, Kulturzentrum
Ort
Karlsruhe
Erbaut
1881
Baustil
Beaux-Arts-Architektur
Denkmalstatus
Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung

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