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Castello Brown

Das Castello Brown steht auf der Felsnase über dem Hafen von Portofino an der ligurischen Küste. Der Ort selbst zählt nur rund 350 Einwohner und liegt vollständig im Naturpark Portofino, am Fuß des gleichnamigen Vorgebirges in der Metropolitanstadt Genua. Vom Hafenbecken führt ein gepflasterter Weg an der Kirche San Giorgio vorbei hinauf zur Burg und weiter zum Leuchtturm von 1917. Die Stelle war schon in römischer Zeit befestigt: Bei Grabungen kamen Reste eines Wachturms aus dem 2. und 3. Jahrhundert zutage. Urkundlich fassbar wird die Anlage 1425; zwischen 1554 und 1557 baute der Ingenieur Giovanni Maria Olgiato sie unter spanischer Herrschaft um und schob die Plattform zum Hafen vor, um die Bucht gegen Freibeuter zu sichern. Ihren heutigen Namen bekam die Festung 1867, als der britische Konsul Montague Yeats Brown sie kaufte. Der Architekt Alfredo d'Andrade machte daraus einen Herrensitz: Aus dem Exerzierplatz wurde ein hängender Garten, die Türme wurden erhöht. Seit 1961 gehört das Castello der Gemeinde Portofino und dient als Museum und Ausstellungsort. Zu sehen sind die Wohnräume der englischen Zeit, der Garten mit Pinien und Zypressen und vor allem die Terrassen: Von dort fällt der Blick senkrecht auf den Hafen mit seinen Booten und die Bucht dahinter. Der Aufstieg zu Fuß dauert etwa eine Viertelstunde.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.

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