Děčín XIV-Dolní Žleb

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Ústecký kraj

Děčín XIV-Dolní Žleb

Ortsteil von Děčín, Tschechien

Dolní Žleb ist ein Dorf am linken Ufer der Elbe in der Böhmischen Schweiz. Es gehört zum Stadtgebiet Děčín und liegt an der Bahnstrecke Dresden–Děčín. Durch eine Fähre ist der Ort mit dem gegenüberliegenden Ufer verbunden. Der Ort wird vom Lehmischbach durchschneidet, der in die Elbe mündet. Stromaufwärts schließt sich Spáleniště an, ein Teil der Gemeinde Dolní Žleb. Das Dorf war bis 1948 als Dolní Grunt bekannt und wurde 1948 umbenannt. 1991 lebten 120 Menschen hier, 2001 waren es 151 in 47 Häusern. Bis in jüngere Zeit gab es keine direkte Straßenverbindung, die Fähre war die einzige Möglichkeit, den Ort zu erreichen. Der Elberadweg ist heute für den Kraftfahrzeugverkehr geeignet. Der Ort war durch einen Sandsteinbruch bekannt, der über Jahrhunderte Bauvorhaben versorgte. Der Stein wurde für den Bau von Schloss Tetschen, der Festung Theresienstadt und Städten wie Děčín und Litoměřice verwendet. In Deutschland fand der Sandstein Verwendung in Bauten wie dem Dresdner Hauptbahnhof und dem Prager Nationaltheater. Der Steinbruch wurde 1945 eingestellt. Der Sandstein ist wetterbeständig und in grauen und hellgelben Varianten verfügbar.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.

Art
Gemeindeteil in Tschechien
Ort
Děčín
Seehöhe
130 m

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