Pamätihodnosti · Genova
chiesa delle Scuole Pie

Obrázok: Alessio Sbarbaro User_talk:Yoggysot · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
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Die Kirche der Scuole Pie steht im historischen Zentrum Genuas, unweit der Kathedrale San Lorenzo, auf der Piazza delle Scuole Pie. Sie wurde ab 1712 von den Armen Schulbrüdern des Muttergottes von den frommen Schulen errichtet, die seit dem frühen 17. Jahrhundert aus Savona in der Stadt waren. Ursprünglich nutzte man ein bestehendes Gebäude, doch erst um 1770 war der spätbarocke Bau vollendet. Im Untergeschoss birgt sie eine Krypta, in der einst Geistliche bestattet wurden.
Die Kirche gilt als herausragendes Beispiel genuesischer Spätbarockarchitektur. Ihre Fassade zeigt zwei Reihen Halbsäulen und Pilaster, die in einem Dreiecksgiebel enden. Im Inneren schufen Giuseppe Galeotti und Andrea Leoncini Fresken, darunter Darstellungen des Ordensgründers Joseph Calasanz. Francesco Maria Schiaffino entwarf neun Reliefs mit Szenen aus dem Leben der Jungfrau Maria, die teilweise von seinen Schülern vollendet wurden. Ein gestohlenes Gemälde von Gian Paolo Oderico wurde 2010 zurückgeführt und restauriert.
Vor Ort öffnet sich ein einziger oktogonaler Raum mit einem Gewölbe, das Leoncini architektonisch gestaltete. Die Deckenmalereien feiern die Herrlichkeit Mariens und des heiligen Joseph Calasanz. An den Pfeilern finden sich Gemälde der Kirchenväter, während die Madonna mit Kind auf dem Hochaltar einer Werkstatt um Tommaso Orsolino zugeschrieben wird. Archäologische Funde unter dem Boden reichen von der Römischen Republik bis in spätere Epochen.
Zdroje (1)
- Chiesa delle Scuole Pie (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, upravené)
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