Franziskanerkloster Sinsheim
ehemaliges Kloster in Deutschland
Das Franziskanerkloster Sinsheim liegt im Rhein-Neckar-Kreis und wurde 1714 gegründet. Es war Teil der Thüringischen Provinz des Franziskanerordens und entstand aufgrund einer testamentarischen Stiftung von Andreas Hartmann. Die Niederlassung begann mit zwölf Minderbrüdern, die vom Almosensammeln lebten. Die Klosterkirche wurde 1729 geweiht und erhielt das Patrozinium des heiligen Apostels Andreas. Das Kloster war bis 1802 aktiv und diente als Seelsorger sowie als Lateinschule. Während der Revolutionskriege wurde es als Lazarett genutzt. 1802 wurde die Kurpfalz an Bayern vergeben, was zur Säkularisierung aller Klöster führte. Die Sinsheimer Bürgerschaft setzte sich für das Kloster ein, doch die Auflösung wurde beschlossen. Bis 1816 blieben noch zwei Brüder im Haus, nachdem das Grundstück verpachtet und die Gebäude umgebaut wurden. Die Klosterkirche wurde 1835 abgebrochen, und die Konventsgebäude dienten ab 1876 als Kreispflegeanstalt. 1905 entstand ein Neubau, wodurch die alten Gebäude abgerissen wurden. Heute befindet sich im ehemaligen Klostergebiet das GRN-Betreuungszentrum Sinsheim. Die ehemaligen Räume und Wege sind Teil der heutigen Infrastruktur der Stadt.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, religiöses Gebäude
- Ort
- Sinsheim
- Erbaut
- 1716
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