Jakobikirche

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KostolyRostockBezirk Rostock

Jakobikirche

Kirchengebäude in Rostock

Die Jakobikirche in Rostock war eine der vier Hauptkirchen der Stadt und stand zwischen Apostelstraße und Pädagogienstraße. Sie war die jüngste der einst vier großen Stadtpfarrkirchen und galt als Wahrzeichen der Stadt. Die Kirche wurde im 14. Jahrhundert fertiggestellt und war eine dreischiffige Backsteinbasilika mit geradem Chorabschluss. Sie war prächtiger als die anderen Hauptpfarrkirchen und besaß ein rechteckiges Chor, Bündelpfeiler und dreißig Altäre aus der vorreformatorischen Zeit. Das Triforium war nur in Form von Blenden vorhanden, und die Laufgänge im Bereich der Seitenschiffe waren ein ungewöhnliches Element der Backsteingotik. Die Jakobikirche wurde 1942 durch britische Bombenangriffe schwer beschädigt, wobei der Turm brannte und die Innenausstattung zerstört wurde. Nach der Kriegszeit wurde die Kirche 1947 durch die Sprengung eines benachbarten Bunkers stark beschädigt. Die Ruine wurde 1957 bis 1960 abgerissen, und der ehemalige Platz wurde zum Klaus-Störtebeker-Platz umfunktioniert. Heute erinnert ein Gedächtnisplatz an den Bau der Kirche, mit Kolonnaden, einer Grabplatte und eingelassenen Grundriss- und Standortmarkierungen. Die Kirche war bis ins 19. Jahrhundert von drei Geistlichen betreut, die die Amtsbezeichnungen Diaconus, Archidiaconus und Pastor trugen. Bekannte Geistliche waren Thomas Rode, Johannes von Thun und Hinrich Boger, der die Domfehde in Gedichten verarbeitete. Die Organisten Georg Patermann und Anton Ludwig Ernst Trutschel waren bedeutende Vertreter der kirchlichen Musik. Die Jakobikirche war ein Zentrum der katholischen Gemeinde und ein Symbol der Hansestadt Rostock.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa

Art
Kirchengebäude
Ort
Stadtmitte
Baustil
Backsteingotik

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