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Lausitzer Braunkohlerevier
Bergbaurevier in Deutschland
Das Lausitzer Braunkohlerevier liegt im Südosten Brandenburgs und Nordosten Sachsens, in der Lausitz. Es umfasst aktive Tagebaue wie Nochten, Reichwalde und Welzow-Süd. Die Braunkohle wird in Kraftwerke wie Jänschwalde, Schwarze Pumpe und Boxberg geliefert, die zusammen etwa 8000 Megawatt Strom erzeugen. Die Region ist zentral für die Energieversorgung Deutschlands und beschäftigt etwa 8200 Menschen, mit Zulieferern insgesamt 25.000. Die Braunkohle des Reviers hat einen hohen Heizwert und wird vor allem in Kraftwerken verstromt. Die Emissionen sind hoch, wobei das Kraftwerk Jänschwalde mit 1200 Gramm CO2 pro Kilowattstunde führt. Die Braunkohleversorgung der Lausitz deckt etwa ein Drittel der deutschen Förderung, 2018 wurden 60,7 Millionen Tonnen abgebaut. Die Region ist zudem bekannt für die Veredlung von Braunkohle zu Briketts und anderen Produkten. Die Tagebaue sind zentraler Bestandteil der Region, viele wurden in Seen umgewandelt. Bekannte Tagebaue sind Jänschwalde, Cottbus-Nord und Nochten. Die Förderung lag 2009 bei 55,7 Millionen Tonnen, davon 41,5 Millionen Tonnen in Brandenburg. Die Geschichte der Braunkohleindustrie reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück, mit ersten Elektrizitätswerken und Brikettfabriken. Die Region war bis in die 1920er Jahre ein Schlüsselort für die Braunkohleproduktion in Deutschland.
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- Art
- Bergbaurevier
- Ort
- Sachsen
- Erbaut
- 1864
V okolí
- Schloss Drebkau2.6 km
- Drebkau3.7 km
- Welzow8.5 km
- Feuerwehrmuseum Welzow8.8 km
- Neu-Seeland7.4 km
- Windkraftanlage Laasow8.4 km
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