Südfrankreich

Bambouseraie en Cévennes

Die Bambouseraie en Cévennes liegt in Générargues im Département Gard, rund zwei Kilometer nördlich von Anduze und etwa elf Kilometer südwestlich von Alès, im Tal des Gardon am Fuß der Cevennen. Das milde, feuchte Kleinklima dieses Talkessels ist die Voraussetzung dafür, dass hier seit über anderthalb Jahrhunderten Bambus wächst, wie er sonst in Ostasien steht. Angelegt wurde der Garten ab 1855/56 von Eugène Mazel, einem botanikbegeisterten Cevennenbewohner, der das Vermögen eines Marseiller Reeders geerbt hatte. Zu den ersten Pflanzungen von 1856 gehörten Phyllostachys mitis, Phyllostachys viridiglaucescens und Phyllostachys edulis; später kamen Arten aus Japan, Nordamerika und dem Himalaya hinzu. Das gesamte Anwesen umfasst 34 Hektar, der öffentlich zugängliche Park 14 Hektar. 2005 wurde er als Jardin remarquable ausgezeichnet, 2008 als Monument historique eingetragen. Das Rückgrat der Anlage ist eine breite Bambusallee, in der die Halme so hoch stehen, dass der Himmel nur noch als Streifen sichtbar bleibt. Daneben liegen ein laotisches Dorf mit Hütten aus Bambus, ein Wasserlabyrinth und der Vallon du Dragon, ein japanisch angelegtes Tal, das seit 2000 besteht. Ein System von Kanälen versorgt den Park mit Wasser aus dem Gardon. Der Rundgang ist eben und dauert ein bis zwei Stunden; geöffnet ist der Garten in der wärmeren Jahreshälfte, wenn die Bambusarten treiben und ihre volle Höhe zeigen.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.

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