Obce · Saimbeyli
Saimbeyli
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Saimbeyli liegt im Norden der Provinz Adana, in der Türkei, an der Grenze zu den Provinzen Kayseri und Kahramanmaraş. Der Landkreis umfasst eine Fläche von 989 km² und befindet sich im zentralen Taurusgebirge. Die Stadt selbst liegt 1140 Meter hoch und ist 157 km von der Provinzhauptstadt Adana entfernt. Der Fluss Göksu fließt durch den Landkreis und prägt die Landschaft des Ortes. Die Region ist von Hügeln und Tälern geprägt, die zum Teil von alten Befestigungen und Ruinen aus der Zeit der armenischen Besiedlung zeugen.
Saimbeyli wurde bereits seit altersher als Befestigung an der Straße von Kilikien nach Kappadokien genutzt. Im 15. Jahrhundert blühte der Ort auf, als ein Teil des armenischen Adels und seine Untertanen aus der kilikischen Ebene hierher zog. Die Stadt war ein Zentrum der armenischen Kultur und Religion, mit mehreren Kirchen und dem berühmten St. Jakobs-Kloster. Im 19. Jahrhundert entstanden weitere religiöse Gebäude, darunter die Marienkathedrale und evangelische Gemeinden. Während des Völkermords 1915 wurde die Stadt von den Kemalisten erobert, wodurch die armenische Bevölkerung vertrieben wurde.
Saimbeyli ist vor allem durch seine religiösen Bauwerke und die Geschichte der armenischen Bevölkerung geprägt. Die St. Jakobs-Kloster, die Marienkathedrale und die Georgskirche sind Zeugen der langen armenischen Präsenz. Die Stadt ist auch durch Persönlichkeiten wie Hampartsum Boyadjian und Hagop Terzian bekannt, die in der osmanischen und armenischen Geschichte eine Rolle spielten. Heute ist Saimbeyli ein Ort, der sowohl die türkische als auch die armenische Kultur in sich vereint.
Zdroje (1)
- Saimbeyli (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, upravené)
- Einwohner
- 15.338
- Fläche
- 989 km²
- Seehöhe
- 1050 m
- Bezirk
- Adana
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