📷 Obrázok: Wikimedia Commons
Schebkův palác
Palast in Tschechien
Schebkův palác, auch „Das Haus des Engels“ genannt, ist ein neorenaissance-stilisches Gebäude in der Prager Neustadt. Es steht an der Adresse Politických vězňů 7, čp. 936/II und wurde als kulturelles Denkmal im Tschechischen Reich geschützt. Das Gebäude war ursprünglich ein Waisenhaus, das 1868 an die Eisenbahner Jan Schebek und František Ringhoffer verkauft wurde. Schebek beauftragte den Architekten Vojtěch Ignác Ullmann mit der Gestaltung, die zwischen 1870 und 1872 abgeschlossen wurde. Der Palast wurde 18 Jahre von der Schebek-Familie genutzt, ehe er an die österreichisch-ungarische Bank verkauft wurde, die ihn als Zentrale ihrer Prager Filiale nutzte. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Gebäude zur Zentrale des Finanzministeriums und später zur Nationalbank der Tschechoslowakei. Seit 1963 ist es im Besitz der Tschechoslowakischen Akademie der Wissenschaften. Heute beherbergt es das Zentrum für Wirtschaftsforschung und Graduiertenausbildung – Wirtschaftsinstitut (CERGE-EI). Das Gebäude verfügt über vier Flügel und einen rechteckigen Innenhof. Besonders hervorzuheben sind die Deckenfresken von Viktor Barvitius, Skulpturen von Josef Wagner sowie die marokkische Treppe, die zum Hauptempfangsraum im Erdgeschoss führt. Die Umgebung umfasst die Prager Neustadt mit ihren historischen Gebäuden und dem nahen Vltava-Fluss.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.
- Art
- Palast
- Ort
- Prager Neustadt
- Erbaut
- 1871
- Baustil
- Neorenaissance
- Architekt
- Vojtěch Ignác Ullmann
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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