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Martinstor
Das Martinstor ist eins der drei Stadttore in Cochem
Das Martinstor in Cochem ist eines der drei erhaltenen Stadttore der Kreisstadt. Es wurde im Jahr 1352 von Kurfürst Balduin von Luxemburg, gleichzeitig Erzbischof von Trier, errichtet. Das Tor war ursprünglich als Maut- oder Zolltor bekannt und trug den Volksnamen Mäuschesportz. An der Außenseite des Tores führt ein Serpentinenweg von Louis Jacques Ravené zur Reichsburg. Ein Heiligenhäuschen aus dem Jahr 1710 steht am Fahrweg, kurz vor dem Tor. Der kleinere Turm des Martinstores wurde von Ravené zu einem Eiskeller umgebaut. Das Martinstor war ursprünglich als Zolltor genutzt, wobei eine Zollkette zwischen der Reichsburg und dem Moselufer gelegt wurde, um Schiffe zu stoppen und Zölle einzutreiben. Der Turm des Tores wurde später in einen Eiskeller verwandelt. Der Serpentinenweg, der vom Tor zur Reichsburg führt, wurde von Ravené angelegt. Das Heiligenhäuschen „Zur schmerzhaften Mutter“ aus dem 18. Jahrhundert steht am Fahrweg, der durch das Tor führt. Vor Ort kann man den Serpentinenweg entlanglaufen, der zur Reichsburg führt, und das Heiligenhäuschen „Zur schmerzhaften Mutter“ besichtigen. Das Tor selbst ist Teil der historischen Stadtsilhouette von Cochem. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Mosel und die Reichsburg. Die Anlage ist ein Teil der stadtgeschichtlichen Landschaft und vermittelt Einblick in die mittelalterliche Stadtplanung.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Stadttor
- Ort
- Cochem
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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