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Bad- und Waschanstalt Winterthur
ehemaliges erstes Hallenbad der Schweiz
Die Bad- und Waschanstalt Winterthur war das erste Hallenbad der Schweiz und stand in der Altstadt der Stadt an der Ecke Badgasse/Neustadtgasse. Das Gebäude wurde 1864 fertiggestellt und bis 1915 in Betrieb genommen. Es war in maurischem Stil erbaut und wurde aufgrund seines auffälligen Baustils auch als Badewannenmoschee bezeichnet. Es wurde direkt neben dem ehemaligen Lörlibad errichtet, das vorher geschlossen worden war. Die Anstalt war ein Vorreiter in der Schweiz und blieb bis 1906, zur Eröffnung des Volksbads St. Gallen, das einzige Hallenbad des Landes. Die Ausstattung umfasste zwölf Marmorwannenbäder, zwei Duschen, ein türkisches Bad mit Abkühlraum und ein Schwimmbad. Das Schwimmbad war mit 12 × 8 m sehr klein und zählte als einzigartiges Merkmal. Die Innenausstattung erinnerte an die Badekultur des Orients, mit Hufeisenfenstern und Ornamenten. Im Inneren bot die Anstalt verschiedene Badebereiche an, die nach Geschlechtern getrennt waren. Das Gebäude wurde nach seiner Schliessung 1915 zunächst als Gantlokal genutzt und später als Polizeiwache beherbergt. 2023 wurde der Betrieb an die Bain-Bleu AG vergeben, doch das Projekt scheiterte an hohen Kosten. Das Gebäude steht unter regionalem Denkmalschutz und wird vom Bund als B-Objekt geführt.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Hallenbad, Gebäude, Baudenkmal
- Ort
- Winterthur
- Adresse
- Badgasse 6, 8400 Winterthur
- Erbaut
- 1862
- Architekt
- Karl Wilhelm Bareiss
- Denkmalstatus
- Denkmalschutzobjekt des Kantons Zürich von kantonaler Bedeutung
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