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Hodonín
Gemeinde in Tschechien
Hodonín ist eine Stadt im südlichen Mähren, etwa 50 Kilometer südöstlich von Brünn. Sie liegt an der March, die hier die Grenze zur Slowakei bildet. Die Stadt ist von Eisenbahnstrecken durchzogen, die nach Wien und Ostrava führen. Ein Grenzübergang verbindet sie mit der slowakischen Stadt Holíč. Die Stadt hat eine reiche Geschichte, die bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht. Sie wurde 1228 zur böhmischen Königsstadt. Die Industrialisierung begann im 18. Jahrhundert, mit der Verarbeitung von Tabak und Textilien. Die Familie Mautner-Markhof prägte die Stadt durch die Gründung einer Malzfabrik und soziale Projekte. Die Redlisch-Familie förderte wirtschaftliche und politische Entwicklungen, insbesondere durch Ziegelwerke und Zuckerindustrie. Hodonín bietet historische Sehenswürdigkeiten wie das Schloss, die Laurentiuskirche und die Mariensäule. Museen wie das Masaryk-Museum und das Erdölgewinnungsmuseum zeigen die lokale Geschichte. Die Stadt hat Partnerschaften mit Cattolica, Holíč, Stolberg und Zistersdorf. Bekannte Einwohner sind Tomáš Masaryk, Karl Redlich und Eishockeyspieler wie Marián Kacíř. 2021 wurde ein Großteil der Stadt durch einen Tornado zerstört.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.
- Art
- Gemeinde in Tschechien, Gemeinden mit erweitertem Wirkungsbereich, Bezirksstadt, Gemeinde mit Stadtrecht in Tschechische Republik
- Ort
- Okres Hodonín
- Seehöhe
- 167 m
- Website
- https://www.hodonin.eu
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