Basilique du Sacré-Cœur de Montmartre
Die Basilika Sacré-Cœur steht auf der Butte Montmartre im 18. Arrondissement von Paris, rund 130 Meter über dem Meeresspiegel und damit auf der höchsten natürlichen Erhebung der Stadt. Ihr heller Baukörper ist von weiten Teilen von Paris aus zu sehen. Errichtet wurde sie als Vœu national, als nationales Gelübde nach der Niederlage von 1870/71; den Vorsatz formulierte Alexandre Legentil im Dezember 1870. Den Wettbewerb, zu dem 78 Entwürfe eingingen, gewann Paul Abadie; nach seinem Tod führten Honoré Daumet, Charles Laisné und Lucien Magne den Bau fort. Der Grundstein wurde am 16. Juni 1875 gelegt, die Krypta ab 1878 und die Kirche selbst ab 1881 errichtet, die Basilika am 16. Oktober 1919 konsekriert; fertig war sie 1923. Der römisch-byzantinische Bau folgt dem Grundriss eines griechischen Kreuzes. Verwendet wurde Kalkstein aus Château-Landon und Souppes-sur-Loing, der bei Regen Kalk absondert und die Fassade immer wieder weiß werden lässt. Die zentrale Kuppel misst 16 Meter im Durchmesser und reicht innen knapp 55 Meter hoch, der Glockenturm 91 Meter; in ihm hängt die Savoyarde, mit 18.835 Kilogramm die schwerste Glocke Frankreichs. Das Mosaik in der Apsis zeigt Christus mit ausgebreiteten Armen und bedeckt 473,78 Quadratmeter. Über eine Wendeltreppe erreicht man den Umgang der Kuppel, von dem der Blick bei klarem Wetter weit über die Stadt reicht. Zur Basilika hinauf führen die Treppen des Hügels oder die Standseilbahn von Montmartre. Mit etwa elf Millionen Besuchern im Jahr ist Sacré-Cœur nach Notre-Dame das meistbesuchte Gotteshaus von Paris.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu.
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