Wasserleben

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Wasserleben

Ortsteil der Gemeinde Nordharz

Wasserleben ist ein Ortsteil der Gemeinde Nordharz im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. Der Ort liegt an der Ilse, zehn Kilometer nördlich von Wernigerode. Durch Wasserleben fließen die Ilse und der Schneibeckebach. In der Gemarkung quellend die Ohrbeek und der Ochsenbach. Die Region hat eine Siedlungsgeschichte von rund 7000 Jahren. Der Name Wasserleben wurde erst im 18. Jahrhundert gebräuchlich, zuvor hieß der Ort Wasserler, Waterler oder Waterlieren. Die erste schriftliche Erwähnung geht auf das Jahr 1187 zurück. Der Ort entwickelte sich im Mittelalter zu einem Wallfahrtsort nach dem Blut- oder Hostienwunder 1231. 1290 entstand eine Kapelle zur Präsentation der Hostie, und 1298–1310 begann der Bau eines Zisterzienserinnenklosters. Im 18. Jahrhundert wurde ein Kriegerdenkmal errichtet, das etwa 200 im Ersten Weltkrieg gefallene Dorfbewohner nennt. Die Gedenktafeln für den Zweiten Weltkrieg wurden 1989 angebracht. Im Ort gibt es zwei evangelische Kirchen, die Sylvestrikirche und die Gottesackerkirche Sankt Salvator. Der Bahnhof Wasserleben wurde 1869 eröffnet, und die Zuckerfabrik begann 1870 mit dem Betrieb. Der Heimatverein Wasserleben ist der größte Verein im Ort. Der Henneberg-Park wurde 1852 angelegt, und das Ilsestrandbad wurde 1938 erbaut. Die Kreisstraßen verbinden Wasserleben mit benachbarten Orten wie Langeln und Veckenstedt.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa

Art
Ortsteil
Ort
Nordharz
Seehöhe
150 m

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