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Demminer Stadtbefestigung
in Resten erhaltene Stadtmauer in Demmin (Mecklenburg-Vorpommern)
Die Demminer Stadtbefestigung umschloss die Stadt ab der Mitte des 13. Jahrhunderts und wurde im 15. Jahrhundert fertiggestellt. Sie wurde im 16. Jahrhundert instand gesetzt und während des Dreißigjährigen Krieges sowie der Schwedenzeit stark ausgebaut. Die Festung wurde im 17. und 18. Jahrhundert häufig umkämpft, bis sie im 18. Jahrhundert auf Befehl Friedrichs des Großen geschleift wurde. Reste der Stadtmauer und Wallanlagen sind heute noch in der Altstadt und im Westen der Stadt zu sehen. Die Stadtbefestigung war strategisch bedeutsam, da Demmin an den Flüssen Peene, Tollense und Trebel lag. Die Festung wurde mehrfach belagert und erobert, etwa 1627, 1637 und 1659. Die Schweden bauten sie von 1641 bis 1659 aus, wobei die Ausgaben 10.000 Taler erreichten. Während des Siebenjährigen Krieges wurde sie erneut umkämpft, bis König Friedrich II. 1759 die Entfestung anordnete. Die Mauern wurden später als Wallgärten an die Bürger vergeben. Im Westteil der Stadt stehen heute Reste der Stadtmauer und das einzige erhaltene Stadttor, das Luisentor. Es wurde 1763 als Gefängnis genutzt und später als Jugendherberge. Im Süden und Norden der Altstadt sind noch Teile der Wallanlagen vorhanden, die aus Stabilitätsgründen nicht abgerissen wurden. Östlich des Stadtkerns befindet sich ein trockener Stadtgraben.
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- Art
- Stadtmauer
- Ort
- Demmin
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
V okolí
- St. Bartholomaei (Demmin)54 m
- Demminer Regionalmuseum273 m
- Pulverturm278 m
- Luisentor285 m
- Demmin701 m
- Trebel1.2 km
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