Jakobuskirche

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Jakobuskirche

Kirchengebäude in Tübingen

Die Jakobuskirche in Tübingen, auch Spitalkirche genannt, ist eine romanische Kirche im historischen Zentrum der Unterstadt, der Gôgei. Sie steht an der Kreuzung der Hauptstraßen der Stadt und bildet mit dem Salzstadel das kulturelle Herz der Region. Die Kirche wurde ursprünglich im 12. Jahrhundert als Kapelle errichtet und gilt als ältestes bewohntes Gebäude Tübingens. 1500 wurde sie aufgefüllt und in ihrer jetzigen Form umgebaut. Die Kirche war lange Zeit ein zentraler Ort für die Bevölkerung der Unterstadt, die vor allem aus Weingärtnern, Bauern und Gewerbetreibenden bestand. Sie diente als Spitalkirche und war bis 1806 Filialkirche der Stiftskirche St. Georg. 1807 wurde sie gemeinsam von katholischen und lutherischen Pfarrern genutzt, und ab 1875 wurde sie wieder evangelisch. 1975 wurden die dunklen Chorfenster durch hellere ersetzt, die von Gisela Dreher-Richels gestaltet wurden. In der Kirche gibt es zahlreiche historische Elemente, darunter Schlusssteine, Epitaphien und Grabdenkmäler. Besonders auffällig sind die Quader mit konzentrischen Kreisen und angesetzten Armen, die als Sonnenscheiben bezeichnet werden. Im Chorraum ist ein Schlussstein mit Darstellung des Heiligen Jakobus zu sehen, der den Jakobs-Pilgerweg nach Santiago de Compostela symbolisiert. Die Kirche ist eine Station dieses Weges und trägt den Namen des Heiligen, der als Namensgeber gilt.

Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa

Art
Kirchengebäude
Ort
Tübingen
Erbaut
1377
Baustil
Romanische Architektur
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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