Salzofenhöhle
Höhle im Toten Gebirge in der Steiermark
Die Salzofenhöhle liegt im Toten Gebirge bei Grundlsee in der Steiermark und ist die höchste, alpine Höhle Österreichs mit paläolithischen Funden. Der Eingang befindet sich am Südwesthang des Salzofens, etwa 65 m unterhalb des Gipfels. Die Höhle hat eine vermessene Gesamtlänge von 3588 Metern und wird durch den Namensteil „-ofen-“ auf markante Felsen zurückgeführt. Die Höhle hat eine bedeutende archäologische Geschichte. 1924 fanden Jäger erste Fossilien, und bis 1944 wurde sie von Otto Körber erforscht. Kurt Ehrenberg führte Grabungen durch, bei denen menschliche Aktivitäten nachgewiesen wurden. Steinwerkzeuge, Bärenschädel und Holzkohlestücke datieren auf 34.000 bis über 49.000 Jahre. Ein Knochenfragment wurde als Naturprodukt identifiziert. In der Höhle wurden Tierknochen, Steinwerkzeuge und Knochenflöten gefunden, die auf paläolithische Menschen hinweisen. Die Höhle diente als Jagdstation und ist Teil der Forschung zur urzeitlichen Kultur. Einige Funde sind im Kammerhofmuseum in Bad Aussee ausgestellt. Die Höhle beherbergt zudem den Höhlenlaufkäfer Arctaphaenops nihilumalbi.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Höhle, Archäologische Stätte
- Ort
- Grundlsee
V okolí
- Salzofen188 m
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