📷 Obrázok: Wikimedia Commons
Reformierte Kirche Lavin
Kirchengebäude in der Schweiz
Die reformierte Kirche Lavin liegt im Unterengadin im Kanton Graubünden und ist ein evangelisch-reformiertes Gotteshaus unter Denkmalschutz. Sie wurde 1325 als erste Kirche gebaut und im spätgotischen Stil um 1480 errichtet. Die Fresken im Inneren, von Künstlern aus Norditalien, wurden 1529 wegen des Bilderverbots abgedeckt und 1955/1956 wieder aufgefunden. Das Plattendach des Glockenturms stammt aus 1935, die Holzdecke aus 1956. Die Malereien im Chor entstanden um 1500 und markieren den Übergang von der Gotik zur Renaissance. Sie zeigen die Verkündigung an Maria, das Martyrium des heiligen Georg und das Gleichnis der zehn Jungfrauen. An der Südseite der Kirche sind Wappen der Churer Bischöfe abgebildet. Der Chorhimmel zeigt Christus als Weltenherrscher mit Symbolen der vier Evangelisten und der vier Elemente. Die Komposition betont die Bedeutung der Zahl vier und die Dreifaltigkeit. Im Kirchraum finden sich eine grau marmorierte Kanzel aus dem 18. Jahrhundert und ein reich verziertes Abendmahlstisch aus dem Jahr 1667. Die Orgel wurde 1979 eingebaut. Die vier Glocken, elektrisch angetrieben, wurden 1958 installiert. Sie tragen Inschriften und Wappen, wobei eine Glocke aus dem Jahr 1469 im Chor aufgestellt ist. Die Kirche gehört zur Kirchgemeinde Zernez seit 2016.
Otváracie hodiny a vstupné sa menia podľa sezóny, preto nie sú súčasťou tohto textu. Aktuálne údaje u prevádzkovateľa
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Kanton Graubünden
- Adresse
- Baselgias, Lavin
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung
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