Obce · Torgnon

Torgnon

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Torgnon liegt in der autonomen Region Aostatal, in einer Höhe von 870 m im Valtournenche, einem Seitental. Das Gemeindegebiet erstreckt sich bis zu 3200 m und umfasst mehrere Ortsteile, darunter Mongnod, das Hauptdorf. Die Nachbargemeinden sind Antey-Saint-André, Bionaz, Châtillon, Nus, Saint-Denis, Valtournenche und Verrayes. Bekannt sind die Wasserfälle und die Schlucht des Wildbachs Marmore, die das Tal prägen.

Der Name des Ortes stammt vom alten lateinischen Namen Vallis Tornenchia, der sich im Französischen zu Valtournenche und im lokalen Patois zu Vótornéntse entwickelte. Während der Zeit des Faschismus trug der Ort den italianisierten Namen Torgnone. Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Region verbunden, und der Name des Talabschnitts geht auf das alte Dorf Torgnon zurück.

Torgnon ist vor allem durch die Bergbauernwirtschaft und den Tourismus geprägt, wobei der Wintertourismus mit etwa 20 km Skipisten eine wichtige Rolle spielt. Die Herstellung des speziellen Rohmilchkäses Fontina aus dem Aostatal gehört ebenfalls zur lokalen Wirtschaft. Die Gemeinde hat eine Partnerschaft mit der belgischen Gemeinde Thuin. Bekannte Persönlichkeiten aus Torgnon sind Geistliche, Bergführer und Alpinisten, die in der Geschichte der Region eine Rolle spielten.

Zdroje (1)
Einwohner
557
Fläche
42,46 km²
Seehöhe
1489 m
Bezirk
Valle d'Aosta

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